VORSCHAU: Österreich in WM-Qualifikation gegen Finnland

Das österreichische Frauen-Nationalteam trifft in der WM-Qualifikation auf Finnland. Nach dem bitteren Unentschieden gegen Serbien und der Niederlage gegen Spanien musste sich die Mannschaft von der direkten Qualifikation zur WM 2019 verabschieden. Die einzige Möglichkeit sich noch für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, wäre durch das Play-off. Dies kann nur erreicht werden, wenn man zu den vier besten Gruppenzweiten gehört. Die Devise lautet daher: Drei Punkte gegen Finnland.

Das österreichische Frauen-Nationalteam trifft  in der WM-Qualifikation auf Finnland. Nach dem bitteren Unentschieden gegen Serbien und der Niederlage gegen Spanien musste sich die Mannschaft von der direkten Qualifikation zur WM 2019 verabschieden. Die einzige Möglichkeit sich noch für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, wäre durch das Play-off. Dies kann nur erreicht werden, wenn man zu den vier besten Gruppenzweiten gehört. Die Devise lautet daher: Drei Punkte gegen Finnland.

Direkter Konkurrent

In der Tabelle liegt Österreich derzeit auf dem dritten Platz, punktgleich mit Serbien auf dem vierten und Finnland auf dem zweiten Platz. Die Finninnen haben bis jetzt aber nur vier Spiele absolviert und somit eines weniger als die Österreicherinnen. Es ist das erste Aufeinandertreffen von Österreich und Tschechien in der bisherigen WM-Qualifikation. Das zweite Duell wird am 4. September 2018 in Österreich stattfinden.

Die Finninnen konnten in ihren bisherigen Qualifikationsspielen zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage einfahren. In der Weltrangliste befindet sich Finnland derzeit auf dem 28. Platz, Österreich rangiert auf Platz 21. Es wird wohl ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten sein. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die Finninnen defensiv gegen Österreich auftreten werden, denn gegen Serbien hatte das österreichische Nationalteam große Probleme gegen einen Abwehrriegel aufzutreten. Ein schnelles Tor wäre wohl das Ziel für beide Mannschaften.

Die Spiele gegen Spanien und Serbien wurden verarbeitet und man blickt wieder in die Zukunft, meint Thalhammer weiters: "Die beiden Spiele haben wir aufgearbeitet und hinter uns gelassen. Wir hadern nicht mit vergangenem, sondern blicken nach vorne. Finnland und Israel sind zwei völlig unterschiedlich zu bespielende Gegner. Es ist unbedingt notwendig, in beiden Spielen ans Limit gehen und an die sehr gute erste Hälfte aus dem Spanien-Spiel anzuschließen. Wir schauen nicht auf die anderen Gruppen oder beginnen zu rechnen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf all das, was wir beeinflussen können, arbeiten hart und bereiten uns detailliert auf unsere nächsten Gegner vor."

Augen auf Burger

Die Mannschaft wurde nicht großartig verändert. Ihr Debüt feiert die in 1999 geborene Besijana Pireci vom SK Sturm Graz. Zurück in der Mannschaft ist die Torfrau vom SKN St. Pölten Isabella Kresche. Auch wieder in der Mannschaft ist Nina Burger. Die 30-jährige Stürmerin könnte im Spiel gegen Finnland ihren 103. Einsatz für das Nationalteam absolvieren und somit den derzeitigen Rekord mit den meisten Einsätzen im Dress des Nationalteams, von Andreas Herzog, einstellen. Gegen Israel hat sie die Chance, dass sie Herzog sogar überholt.

Auf das Frauen-Nationalteam wartet eine harte aber nicht unüberwindbare Aufgabe. Mit einem Sieg wahrt man noch immer die Chance auf einen Platz im Play-off der vier besten Gruppenzweiten. Deswegen darf der Fokus nicht auf den anderen Mannschaften liegen, sondern einzig und allein auf den heutigen Gegner.