Spielerbenotung: Norwegen vs. Österreich - Zeugnistag für eine solide Truppe

Kommende Woche beginnt in vielen Teilen Österreichs wieder die Schule, wir haben aber jetzt schon ein Zeugnis zu vergeben. Hier sind unsere Noten zum Auftaktsieg des Nationalteams gegen Norwegen.

Alexander Schlager Note: 3

In der ersten Halbzeit musste der LASK-Keeper seine Handschuhe kein einziges Mal beschmutzen, sorgte bei einem Ausflug gegen Ende der ersten Hälfte für eine kurze Schrecksekunde, die jedoch folgenlos blieb. Beim Gegentreffer blieb dem jungen Keeper nichts ürbrig, als Haalands Schuss machtlos hinterher zu sehen.

Stefan Lainer Note: 2

Versuchte sich in der ersten Hälfte, ob mangelnder defensiven Beschäftigung vermehrt in die Offensive einzuschalten, blieb jedoch mit seinen Flanken oftmals glücklos. Nach dem Seitenwechsel überzeugte Lainer mit einer abgeklärten Defensiv-Leistung, die den ungefährdeten Sieg möglich machte. 

Stefan Posch  Note: 2

Agierte wie schon in den letzten Spielen im Nationalteam stark und kompromisslos. Hatte mit Haaland einen prominenten Gegenspieler, den er gut in Griff hatte und nur einmal aus den Augen verlor. Bewies in der zweiten Spielhälfte, dass er trotz jungen Alters schon ein fixer Bestandteil des Nationalteams ist.

Martin Hinteregger Note: 2

In seiner ersten Partie als Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft überzeugte der Kärntner mit gewohnter Stärke im Spielaufbau. Musste leider nach 40 Minuten verletzt aus der Partie, in der er sich  nichts zu Schulden kommen hat lassen. Die Rolle als Kapitän steht dem Frankfurt-Legionär, der durch seine Ruhe und Übersicht Souverenität ausstrahlt.

Andreas Ulmer Note:2-

Bereitete mit einer idealen Flanke das 1:0 vor. War wie gewohnt der unermütlicher Arbeiter, der nahe zu immer und überall zur Stelle war. In der zweiten Halbzeit ging dem Dauerbrenner jedoch sichtlich die Luft aus und er schaltete sich weniger in die Offensive ein. Defensiv bleibt eine solide Leistung auf der Habenseite des Bullen.

Karim Onisiwo Note: 4

Blieb über weite Strecken der Partie blass und konnte nur nie seine große Stärke:d ie Schnelligkeit ausspielen. Suchte zudem viel zu selten das eins gegen eins, in dem er gegen technisch schwache Norweger wohl gute Chancen auf ein Eindringen in den Strafraum gehabt hätte. Wurde in Halbzeit zwei zum Lieblingsziel aller Norweger und schaffte es nicht sich gegen die rüden Nordländer durchzusetzen.

Stefan Ilsanker Note: 3

Wirkte unauffällig, aber dennoch in seiner Rolle als zentraler Mittelfeldspieler abgeklärt. Wie so oft überzeugte der Frankfurt-Legionär mehr mit Zweikampfstärke, als mit technischen Finessen. Stand sinnbildlich für den abgeklärten und soliden Auftritt der österreichischen Nationalmannschaft.

Xaver Schlager Note: 3-

Setzte beim 1:0 stark nach und versuchte stets beim Weg über die Mitte die Norweger unter Druck zu setzen. Die notwendige Kreativität ließ der Wolfsburg-Legionär zwar vermissen, das dürfte jedoch mit der mangelnden Abstimmung innerhalb der Mannschaft entschuldbar sein. Konnte in der zweiten Halbzeit jedoch nicht mehr die nötigen Akzente setzen.

Christoph Baumgartner Note: 2

Fügte sich von Beginn gut ins Spiel und in die neue Umgebung ein. Vor allem im Zusammenspiel mit Xaver Schlager dürfte der Hoffenheim.Legionär ein Versprechen fpr die Zukunft sein. Hatte in der 69. Minute auch die Topchance auf sein erstes Länderspieltor, scheiterte jedoch mit einem Aufsetzer an Jarstein wie auch bei einem Konter in der 72. Minute. Suchte in einem gelungenen Debüt stets dem Weg zum Tor und macht Freude auf mehr.

Marcel Sabitzer Note: 2+

Übernahm in Abwesenheit von Alaba, Arnautovic und Laimer den kreativen und offensiven Part im Team. War stets auffällig und ein waher Anführer in der österreichischen Offensive. Beim Elfmeter zeigte der Champions-League-Halbfinalist einmal mehr Verantwortung und  verwertete eiskalt zu seinem achten Länderspieltreffer. Sabitzer ist mittlerweile zu einem wahren Leistungsträger im Nationalteam gereift.

Michael Gregoritsch  Note: 2

Wirkte lange in der ersten Halbzeit blass und stand dann plötzlich wie aus dem Nichts goldrichtig. Artistisch traf der Mittelstürmer aus einer Position, wo er zu stehen hatte. Nach dem Wechsel verpasste der Augsburg-Kicker für Gefahr zu sorgen und machte in der 79. Minute für Adrian Grbic Platz. Trotz Torerfolg kann man sich vom Steirer für die kommenden Aufgaben erwarten.

 Eingewechselt:

Aleksandar Dragovic  3-

Kam noch in der ersten Häfte für Hinteregger in die Partie, verlor beim norwegischen Anschlusstreffer Haaland aus den Augen und war damit mit verantwortlich für den Verlusttreffer. Blieb auch in der Folge oftmals zu unsicher.

Adrian Grbic zu kurz eingesetzt

Julian Baumgartlinger zu kurz eingesetzt