VORSCHAU: Österreich startet gegen Schottland in die WM-Quali

Ein neues Jahr, eine neue Qualifikation. Das österreichische Nationalteam startet am Donnerstag um 20:45 (ORF1 überträgt live) gegen Schottland in die Qualifikation für die WM 2022 in Katar. Die Erwartungshaltung für das Spiel und für die gesamte Qualifikation ist klar. "Wir wollen unbedingt gewinnen, wollen gut in die WM-Qualifikation starten. Das Ziel ist es, in Katar dabei zu sein", sagt Teamchef Franco Foda in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Schottland. 

Österreich wurde in Gruppe F gelost mit Dänemark, Israel, Moldawien, Faröer und eben Schottland. Eine Gruppe, die eindeutig schwieriger hätte ausfallen können, aber die dennoch nicht zu unterschätzen ist. Anfangsgegner Schottland hat eine sehr robuste und körperbetonte Mannschaft, die einige bekannte Namen beinhaltet. Liverpool-Verteidiger Andrew Robertson, Manchester United-Mittelfeldmann Scott McTominay und Southampton-Stürmer Che Adams sind nur ein paar Spieler, der Mannschaft, die von Steve Clarke trainiert wird. 

Wie sieht nun die österreichische Mannschaft aus? Nach einem langen Hin und Herr kan der Teamchef eigentlich auf das volle Kontingent zurückgreifen. Einzig Julian Baumgartlinger und Konrad Laimer fallen verletzungsbedingt aus. Nachdem das Robert-Koch-Institut Großbritannien nicht mehr als Mutationsgebiet eingestuft hat, können die Deutschland-Legionäre doch nach Schottland anreisen. Der zuvor zusammengestellte 43-Mann-Kader wurde somit wieder verworfen, die Mannschaft hat wieder sehr viele bekannte Gesichert enthalten. Ob diese auch eingesetzt werden können, ist nicht klar. Martin Hinteregger reiste nicht nach Schottland mit, er hat Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur. Ebenfalls steht hinter dem Einsatz von Valentino Lazaro ein Fragezeichen. Bei dem Gladbach-Legionär wird spontan entschieden, ob er einsatzfähig ist oder nicht.

Einsatzfähig sind hingegen die zwei Debütanten im Team: Yusuf Demir und Ercan Kara. Die beiden SK Rapid Wien-Offensivakteure wurden nach einem starken Grunddurchgang erstmals in das Nationalteam einberufen und könnten womöglich ihr Debüt in der Mannschaft feiern. Funfact: Yusuf Demir ist nicht nur der jüngste Spieler in der Mannschaft von Franco Foda, er ist außerdem der erste Nationalteam-Spieler, der nach dem Jahrtausendwechsel geboren wurde. 

Die Marschrichtung für das Spiel gegen Schottland ist klar: Es muss ein Sieg her. Drei Punkte im ersten Spiel würden die Mannschaft nicht nur für die nächsten zwei Heimspiele beflügeln, sondern es würde der Druck schon ein wenig weggefallen bzw. nicht aufgebaut werden, wie es nach den ersten zwei Niederlagen in der EM-Qualifikation der Fall war. Natürlich ist das Spiel auch eine erste Duftmarke für das kommende Länderspieljahr, das eine EM beinhalten sollte bzw. könnte. Es gäbe also Gründe genug, um den Sieg im Hampden-Park einzufahren.